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Asus Tinker Board

Asus hat einen Einplatinencomputer vorgestellt, welcher dem neuen Rasperry Pi 3 Konkurenz liefern könnte. Es ist auf den ersten Blick leistungsstärker, verbraucht mehr Strom und bringt ein neues Betriebssystem Namens „TinkerOS“ mit.

Was das Board wirklich kann, zeigen wir euch hier.

Die Ausstattung

Das Asus Tinker Board wird mit einem Rockchip RK3288 ausgeliefert. Darin steckt der leistungsstarke Cortex A17 mit 4 Kern CPU und der Mali-T764 GPU. Mit einem Basistakt von 1,8 GHz ist der Prozessor richtig stark.

Damit der Prozessor nicht überhitz, ist ein kleiner Kühlkörper aufgebracht. Dennoch wird das Asus Tinker Board unter Volllast zimlich heiß. Damit der Einplatinencomputer mit genug Stom versorgt wird, wird ein 10 Watt Netzteil (besser 12,5 Watt) mit 5 Volt benötigt.

Wie auch der Rasperry Pi 3 bietet das Asus Tinker Board WLAN, Ethernet, Audio und HDMI. Desweiteren gibt es auch eine 40 Pin-Anschlussleiste, welche 28 GPIO Pins verfügt.

Der die Ausgabe via HDMI ist leider icht so gut wie im Vorraus erwartet. Vorhanden ist nun HDMI 1.4 (3840 × 2160 Pixel mit maximal 30 Hz Bildwiederholrate) welches aber für einen MediaCenter im Normalfall reichen sollte. Eine UHD Auflösung liefert er nur via Hochskalieren aus dem FullHD Format. Der Rockchip RK3288 Decoder für H.264- und H.265 Videos sorgt für eine ruckelfreie HD Wiedergabe. Leider werden von Seiten Asus hier keine Treiber geliefert.

Betriebssystem: TinkerOS

Installiert wird das Betriebssystem wie auch auf dem Rasperry Pi und anderen Einplatinencomputern auf einer MicroSD Karte.

Für das Asus Tinker Board stellt Asus ein angepasstes Debian bereit, welches sich TinkerOS nennt. Vorteilhaft ist, dass Asus mit dem Betriebssystem direkt API Schnittstellen bereitstellt, um die GPIP Pins anzusteuern.

Bestellen könnt Ihr das Asus Tinker Board bereits zum Beispiel bei Amazon für rund 70 Euro.

Weitere Informationen zur Hardware, ein FAQ und Software findet ihr direkt bei Asus auf der Website.

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